Einführung

Einführung in die Arbeit mit dem SQLSyncer

Die Konfigurierung des SQLSyncer beschränkt sich nahezu auf eine einzige Oberfläche. Sie bildet den zentralen Startpunkt jedes Arbeitsablaufes und das Grundgerüst worauf die Migration fußt.

Die Oberfläche bietet die Möglichkeit eine bereits erstellte Konfiguration zu laden und die Migration direkt zu beginnen. Alternativ gibt es Eingabefelder für die folgenden Informationen:

  • Datenquelle und -ziel,
  • Authentifizierungsmethode,
  • Migrationsstrategie (also die Auswahl der Objekt-Kategorien die migriert werden sollen) und
  •  Wartezeit zwischen Iterationen
In dem unten aufgeführten Schaubild sind die unterschiedlichen Bereiche zur besseren Übersicht gekennzeichnet. Im folgenden Abschnitt werden wir eine beispielhafte Konfiguration betrachten.
Beispielhafte Konfiguration
Ausgangssituation

Für die beispielhafte Konfiguration wollen wir die folgende Ausgangssituation betrachten: Max Mustermann möchte eine Datenbank mit einer bestimmten Auswahl an Tabellen, Prozeduren und Benutzern von seinem lokalen Rechner auf einen Server übertragen. 

Konfiguration

Als erstes gibt Max Mustermann die Datenquelle an: mit der IP-Adresse 127.0.0.1 (analog „localhost“) signalisiert Max, dass es sich um seine lokale Maschine handelt. Da seine lokale SQL Server Instanz auf dem Standard-Port lauscht, gibt er für den Port 1433 an.

Als nächstes gibt er die Adresse des Zielservers an. Dafür gibt er die IP-Adresse seines Zielservers (111.11.111.1)  in das dafür vorgesehene Feld ein. Wie bei seiner lokalen Installation lauscht der Zielserver auf dem Standard-Port 1433.

Um zu signalisieren, dass Tabellen, Funktionen und Benutzer migriert werden sollen, setzt Max einen Haken in den Kontrollkästchen mit der Aufschrift Databases, Functions und Users.

Da Max noch keine AD-Authentifizierung auf dem neuen Server besitzt entscheidet er sich für die Authentifizierung via SQL-Login. Er hat zuvor einen Benutzer erstellt der für die Migration benutzt werden soll. Dieser Benutzer muss in beiden SQL Server Umgebungen (Ziel und Quelle) existieren.

Da Max die Datenbank migrieren und nicht kontinuierlich Integrieren will, nimmt er keine Änderungen an der Verzögerung zwischen den Iterationen durch. Die Einstellung dient dazu, den Zeitraum zu definieren in welchem bei einer kontinuierlichen Integration oder einer Migration eines Live-Systems nach Änderungen in der Quelle gesucht wird.

Zu guter Letzt bestätigt Max seine zuvor getätigte Konfiguration mit einem Klick auf den Continue-Knopf.

Nächste Schritte

Nachdem Max die angegebene Konfiguration bestätigt hat, beginnt die genaue Auswahl der Objekte zugehörig zu den zuvor ausgewählten Objekt-Kategorien. Hat er für jede Kategorie eine Auswahl getroffen, bietet sich die Möglichkeit die Konfiguration zu speichern. So kann Max die Migration jeder Zeit mit der gleichen Konfiguration wiederholen.

Jetzt direkt selber loslegen!

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